Als Beamter, Anwärter oder Referendar übernimmt die Beihilfe je nach Situation 50 bis 80 Prozent Ihrer Krankheitskosten. Den Rest deckt eine private Restkostenversicherung – oft günstiger, als viele denken. Und wer freiwillig in der GKV bleibt, trägt den Beitrag je nach Bundesland oft komplett allein – ob sich das rechnet, zeigt der Beihilfe-Check.
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Jens DalisdaFachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) · ★★★★★ bei GoogleDie Beihilfe ist Landesrecht – die Sätze setzt Ihr Dienstherr. Typisch sind 50 Prozent für aktive Beamte, 70 Prozent ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern und im Ruhestand sowie 80 Prozent für Kinder; einzelne Bundesländer weichen davon ab. Die private Restkostenversicherung spiegelt genau Ihren Satz – Sie versichern nur, was der Dienstherr nicht trägt.
Aber die Beihilfe zahlt nicht alles: Bei Zahnersatz erkennen Bund und viele Länder nur 60 Prozent der Material- und Laborkosten an, Sehhilfen und Wahlleistungen im Krankenhaus sind je nach Land begrenzt oder gestrichen. Genau diese Lücken schließt der Ergänzungstarif.
Das Beispiel rechts zeigt es an einer Zahnkrone für 1.000 €: Ohne Ergänzungstarif blieben 400 € an Ihnen hängen – mit ihm wird die Rechnung komplett erstattet.
Beispiel Zahnkrone 1.000 € bei 50 % Beihilfesatz und 60 % Anerkennung der Material- und Laborkosten. Ergebnis: volle Erstattung.
Steigt der Beihilfesatz, sinkt Ihr privater Restanteil – der Vertrag wird entsprechend angepasst. Ein System, das mit dem Berufsleben mitatmet.
Angestellte bekommen die Hälfte ihres Krankenkassenbeitrags vom Arbeitgeber. Beamte nicht: Wer freiwillig gesetzlich versichert bleibt, zahlt den vollen einkommensabhängigen Beitrag klassisch allein – und verzichtet auf die Beihilfe, die der Dienstherr für die private Lösung bereithält. Einige Bundesländer zahlen inzwischen eine pauschale Beihilfe als Zuschuss zur GKV; ob es sie bei Ihrem Dienstherrn gibt und ob sie sich rechnet, gehört in den ehrlichen Vergleich.
Die Restkostenversicherung dreht die Logik um: Versichert wird nur der Anteil, den die Beihilfe offen lässt. Gerade für Anwärter und Referendare ist der Einstieg deshalb auffallend günstig.
Zwei Ehrlichkeiten gehören dazu: Erstens steigen Gesundheitskosten überall, auch in der PKV – dafür federn der gesetzliche Vorsorgezuschlag und eine Sondermaßnahme des Versicherers Beitragssprünge ab 65 gezielt ab, dazu kommt die Rückerstattung in leistungsfreien Jahren. Zweitens ist der Weg zurück in die GKV für Beamte praktisch kaum möglich. Eine Entscheidung mit dieser Tragweite wird bei uns gerechnet, nicht geraten.
Schematische Gegenüberstellung ohne pauschale Beihilfe, kein Beitragsversprechen. Zahlt Ihr Bundesland einen GKV-Zuschuss, rechnen wir ihn selbstverständlich mit ein.
Zum Dienstantritt muss der Schutz stehen. Die Anwärterkondition macht den Start leicht bezahlbar.
Gleiche Logik, oft mit Besonderheiten wie Heilfürsorge – wir sortieren, was in Ihrem Fall gilt.
Wer noch nie verglichen hat, kennt seine Lücken meist nicht. Der Check schafft in 24 Stunden Klarheit.
Kinder mit 80 % Beihilfe, ab dem zweiten Kind steigt Ihr eigener Satz auf 70 %: Familie rechnet sich hier.
Voller Beitrag oder pauschale Beihilfe – je nach Bundesland. Der Wechsel-Check zeigt schwarz auf weiß, welcher Weg Sie was kostet.
In den meisten Bundesländern steigt der Beihilfesatz auf 70 %, der Vertrag wird angepasst. Der richtige Moment für den Leistungs-Check.
Der Schutz wird passgenau auf Ihren Beihilfesatz gebaut – mit den Bausteinen, die im Alltag den Unterschied machen:
Für Anwärter zählt der Kalender: Zum Dienstantritt muss die Krankenversicherung stehen. Wer sich vorher meldet, sichert die Anwärterkondition ohne Zeitdruck – und macht die Gesundheitsprüfung, solange sie am leichtesten ist.
Beihilferecht ist Landesrecht, und jede Laufbahn ist anders. Deshalb kein Tarif von der Stange:
Bundesland, Laufbahn, Familienstand: Daraus ergibt sich Ihr Beihilfesatz und was die Beihilfe bei Ihnen konkret zahlt – und was nicht.
Grundbaustein auf Ihren Satz, Ergänzungstarif für die Lücken – die Sondermaßnahme ab 65 ist fest eingebaut. Beim GKV-Vergleich rechnen wir beide Wege ehrlich.
Anträge, Beihilfestelle, Rechnungen per App einreichen: Wir bleiben Ihr Ansprechpartner – auch bei Ernennung, Familienzuwachs und Pension.
Zwei kurze Schritte. Wir melden uns persönlich, rechnen Beihilfesatz, Lücken und Beitrag für Ihre Situation durch, und Sie entscheiden in Ruhe.
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Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, seit 2018 in der Branche.
Eine Agentur in Leipzig-Gohlis, die bleibt, auch nach der Unterschrift.
Sie erreichen uns direkt, keine Hotline, kein Ticketsystem.
Der Beihilfe-Check kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Fordern Sie den Beihilfe-Check an oder buchen Sie direkt einen Termin, telefonisch, online oder in der Coppistraße 70.
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